St. Josefs Krankenhaus Gießen

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Orthopädie und Unfallchirurgie

St. Josefs Krankenhaus und Gesundheitsnetz Gießen beschließen Kooperation

Das St. Josefs Krankenhaus und das Gesundheitsnetz Gießen (gng) haben sich auf eine enge Zusammenarbeit im orthopädisch-chirurgischen Bereich geeinigt. Nur zwei Minuten Fußweg voneinander entfernt, wird das in der Frankfurter Straße beheimatete orthopädische Facharztzentrum ab dem 1. August seine Belegabteilung für operative Eingriffe in der Klinik in der Liebigstraße unterhalten.
Beide Seiten profitieren von der Kooperation. So bekommt das Krankenhaus laut Geschäftsführer Andreas Leipert mit den sieben Fachärzten des gng „in hohem Maße qualifizierte und leistungsfähige Partner für die Ergänzung unseres unfallchirurgisch-orthopädischen Schwerpunkts“. Während umgekehrt das Arztzentrum im Neubau zehn Betten und OP-Säle zur Verfügung haben wird und sich angesichts der Nähe „die Leistungen von niedergelassenen Spezialisten mit der operativen Tätigkeit einer Klinik kombinieren lassen“, wie Volker Radtke, Ärztlicher Direktor des gng, hervorhebt.
Insgesamt wird das Haus ab August über 170 Betten für Patienten mit den unterschiedlichsten orthopädischen Krankheitsbildern verfügen, 14 mehr als bisher. Wobei es nach der Umgestaltung nur noch Zwei- und Einbettzimmer sein werden. Die Zahl der Eingriffe in der Orthopädie und Unfallchirurgie erfährt durch die Bündelung der Kompetenzen sogar nahezu eine Verdoppelung: Vom Facharztzentrum werden jährlich 800 bis 1.000, so Radtke, ambulant und stationär vorgenommen, während es bisher am Krankenhaus unfallchirurgisch-orthopädisch rund 700 sind und 300 ambulante, wie Andreas Leipert hinzufügt.

Neu hinzukommen werden an der Klinik die Schulterchirurgie und der Kreuzbandersatz für das Kniegelenk, für die Dr. Thomas Tillich, Facharzt für Orthopädie am gng, verantwortlich zeichnet. Durch die „Bündelung der Möglichkeiten“ erwartet sich Volker Radtke eine Verkürzung der Wartezeiten von Patienten auf ihre Operation, denn laut Andreas Leipert können zwei OP-Säle parallel für orthopädische und unfallchirurgische Eingriffe genutzt werden.

 

Gießener Anzeiger - 21.05.2011 (FOD)Diese Seite drucken

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